Hermann Junker
(1877-1962)
 
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Priester, Ägyptologe, Afrikanist, * 29.11. 1877 in Bendorf a. Rh., † 9.1. 1962 in Wien.

Was wir über Junkers Leben wissen, beschränkt sich bislang noch vorrangig auf Informationen aus seinen eigenhändig verfassten, erst posthum publizierten Lebenserinnerungen (vgl. Junker 1963), auf Nekrologe seiner SchülerInnen und auf einige Lexikoneinträge (vgl. Literaturangaben in der Bibliografie), auf die sich diese Darstellung seines Lebens zunächst überblicksartig stützt. (Eine kritische analytische Auseinandersetzung mit dem wissenschaftlichen Werk und den Rollen Junkers, insbesondere während der Zeit des Nationalsozialismus, ist in Arbeit):

Hermann Junker wurde als Sohn des Buchhalters Stefan Junker und seiner Gattin Katharina (Friesenhahn) in Bendorf am Rhein (Deutschland) geboren. Nach der Volksschule und einigen Jahren Privatunterricht bei einem Kaplan besuchte er zunächst das Gymnasium. In seiner Freizeit beschäftigte sich Junker mit Mathematik und Homer und er hatte eine besondere Vorliebe für Geometrie und klassische Literatur. Schon früh fühlte Junker den Wunsch zum Priesterberuf, den er gerne mit einer wissenschaftlichen Tätigkeit verbunden hätte. 1896 trat er tatsächlich in das Priesterseminar in Trier ein und studierte katholische Theologie. Zu Ostern 1900 wurde Junker zum Priester geweiht und wurde Kaplan in Ahrweiler an der Ahr. Er bezeichnete dieses Jahr als schönstes in seinem Leben weil er in idealer Weise seinen geistlichen Beruf mit den Studien an der Universität verbinden konnte. Die Studien, von denen er spricht, waren ägyptologische Studien — zuerst in Bonn, dann mit Erlaubnis seines vorgesetzten Bischofs, der sich bis zu seinem Lebensende lebhaft für Junkers Forschungen interessiert hatte, beim Ordinarius Prof. Adolf Erman in Berlin. Koptisch blieb Junker "immer eine kleine Vorliebe". Er studierte es sowohl bei Erman, als auch bei Prof. Carl Schmidt, dem "Koptenschmidt". Die Studienvoraussetzungen waren in Berlin ungleich besser als in Bonn. Bei Dr. Heinrich Schäfer, der damals noch Vizedirektor, später Direktor der Berliner ägyptologischen Sammlung war, lernte Junker "in privaten Gesprächen unendlich viel" über ägyptische Kunst und Altertumskunde.

1902 begann Junker mit seiner Dissertation für die er ursprünglich im Einvernehmen mit seinem Betreuer Erman ein "koptisches Thema" gewählt hatte. Schließlich fiel die Wahl auf Über das Schriftsystem im Tempel der Hathor in Dendera (vgl. Junker 1903). "Da ich auf Wunsch Ermans die Dissertation bald einreichen sollte, ging ich mit aller Kraft ans Werk; am Schluß, bei der Reinschrift, gönnte ich mir in einer Woche zusammen nur zehn Stunden Schlaf." Als Hauptfächer wählte Junker Ägyptologie und Semitische Sprachen, als Nebenfach Sanskrit. Erman bescheinigte Junker in einem Prüfungsprotokoll der philosophischen Fakultät am 26. November 1903 "mit Ausnahme eines Falles, wo er verwirrt war sehr gute Kenntnisse, sodass die Prüfung wohl befriedigte" (Kopie in Privatbesitz). Junker selbst war enttäuscht, seine Abschlussprüfung nur magna cum laude und nicht summa cum laude geschafft zu haben (Junker 1963: 17). Die Promotionsfeier fand am 22. Dezember 1903 statt. 1907 habilitierte sich Junker an der Universität Wien und er wurde Privatdozent. Seine ersten Schüler waren Wilhelm Czermak, Hans von Demel, der nachmalige Direktor der ägyptischen Abteilung des Kunsthistorischen Museums in Wien und Adolf Grohmann, der spätere Professor an der Deutschen Universität in Prag und an der Universität Innsbruck. Von nun an engagierte sich Junker maßgeblich für die Etablierung der Fächer Ägyptologie und Afrikanistik in Österreich.

Seine Lehrtätigkeit war immer wieder von Grabungen unterbrochen. Anfangs bereitete Junker, wie er selbst beschreibt, "keine großen Grabungspläne" vor: Viele Zufälle führten zu den Grabungserfolgen in Turah und den nubischen Konzessionen El-Kubanieh-Süd, El-Kubanieh-Nord, Ermenne und Toschke.

Die erste Reise nach Ägypten und Nubien machte Junker 1908: Die Preußische Akademie der Wissenschaften lud ihn zur Aufnahme der Tempel von Philae und die Verzettelung der Inschriften ein. Da Junker noch keine Erfahrung hatte, wurde dieses Mal noch Professor Heinrich Schäfer mit der Leitung betraut.

Schäfer zählte zu den ersten Schülern von Adolf Erman und hatte 1892 an der Berliner Universität das Doktorat abgeschlossen und zwar mit einer Arbeit über den Leipziger medizinischen "Papyrus Ebers". Nach dem Ausscheiden Ermans aus dem Museumsdienst wurde Schäfer der alleinige Direktor einer der bedeutendsten ägyptischen Sammlungen. Schäfer hat mehr als 200 Arbeiten veröffentlicht. Er hatte sich, wie Junker auch für die Sprachen der Nubier interessiert. Im Nachruf — Schäfer starb am 6. April 1957 — schreibt Junker über Schäfer, dass dieses Interesse "seine Lieblings-Nebenbeschäftigung" gewesen sei, in der Schäfer "eine erstaunenswerte Meisterschaft" erreicht hatte. Die Kenntnis nubischer Sprachen brachte Schäfer später auch in unmittelbare Verbindung mit der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, die ihn zur Teilnahme an der so genannten nubischen Sprachenexpedition (1911) einlud.

Diese Expedition leitete nun aber Hermann Junker. Sie hatte die Dokumentation der "Kenzi-Sprache" zum Ziel. Bei dieser Reise nahm Junker mit einem Phonographen Sprachproben auf, die laut derzeitigem Wissensstand, die frühesten Tondokumente einer nubischen Sprache weltweit darstellen und im Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften aufbewahrt werden.

Bei einer Feier anlässlich der Einweihung des "Pelizaeus-Museums" in Hildesheim hatte der Leipziger Professor Georg Steindorff 1911 den Wunsch zu einem Tausch von Junkers Grabungskonzession in Nubien gegen Steindorffs Konzession bei den ägyptischen Pyramiden von Gizeh geäußert, ein glücklicher Zufall, die Junkers Tätigkeit in Nubien zwar beendete, aber seine Grabungen in Ägypten einleitete, denen er seinen Bekanntheitsgrad verdankte.

1929 wurde Junker die Direktorenstelle des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Kairo angeboten. Obwohl er, nach eigener Darstellung und daher durchaus kritisch zu werten, dafür aus dem österreichischen Staatsdienst ausscheiden und 1933 der NSDAP beitreten "musste", nahm er dieses Angebot an. Als Grund für diese Entscheidung "Wien um Wiens willen zu verlassen", nannte Junker die finanziellen Schwierigkeiten der Akademie in Österreich, welche eine Fortsetzung seiner Grabungen in Gizeh und die geplante Veröffentlichung seiner monumentalen wissenschaftlichen Ergebnisse wesentlich erschwert hätten. Nach einem zehnjährigen Aufenthalt in Kairo verließ Junker Ägypten für seinen regelmäßigen Sommerurlaub in Europa und kehrte wegen des Kriegsausbruches nie wieder dorthin zurück.

Die Kriegsjahre und "die trübe Zeit nach Frühjahr 1945" wollte Junker in seinen Lebenserinnerungen "unbeschrieben" lassen. Er ließ sich in Trier an der Mosel nieder, weil ihm die Deutsche Bundesrepublik in Anerkennung seiner Funktion als ehemaligem Direktor des DAI nur unter der Voraussetzung, dass er seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland nahm, eine Pension auszahlen wollte. Viele Jahre widmete sich Junker nun der Vollendung seiner "Gîza"-Bände und dem Beginn der Herausgabe seines zweiten Hauptwerkes, das die Forschungsresultate über die Tempelanlage von Philae zum Inhalt hat.

Jährlich kehrte er für zwei Frühlingsmonate, etwa zur Zeit der jährlichen feierlichen Sitzungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, nach Wien zurück. Bei einem Sturz vor dem Akademiegebäude zog er sich am 29. Mai 1961 einen Schenkelhalsbruch zu, der ihn mehrere Monate ins Krankenbett zwang. Als Folge einer zusätzlichen schmerzhaften Zystitis und einer rasch fortschreitenden Arteriosklerose starb Junker schließlich am 9. Januar 1962 und wurde am 12. Januar 1962 auf dem Friedhof in Wien-Rodaun beerdigt.

Junkers Forschungen und das internationale Netz an namhaften WissenschafterInnen, in das er eingebettet war, waren vielfältig, zahlreich seine Betätigungsfelder, Funktionen und Auszeichnungen in diversen Wissenschaften: Er wurde bspw. 1919 Ordentliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1921/22 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Wien, 1922 korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften, 1931 Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Würzburg, 1932 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1933 korrespondierendes Mitglied der Kungliga Vitterhets historie och antikvitets Akademien in Stockholm, 1953 Ehrendoktor der Nationalen Universität Dublin, 1957 korrespondierendes Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und 1959 Ehrenmitglied der Katholisch-Theologischen Fakultät in Trier und Träger des Verdienstordens der Deutschen Bundesrepublik und päpstlicher Hausprälat. Junker war in verschiedenen Kommissionen der Akademie der Wissenschaften in Wien aktiv (Ägyptische Kommission, Phonogramm-Archivs-Kommission, Kommission zur Erforschung von illiteraten Sprachen außereuropäischer Völker [später: Kommission für die Erforschung primitiver Kulturen und Sprachen], Kommission zur Förderung von prähistorischen Forschungen und Ausgrabungen auf österreichischem Gebiete, Kommission für die Herausgabe des Mahâbhârata und der Quellenschriften der altindischen Lexikographie, Vereinigte Nord- und Südarabische Kommission, Kommission für die Horace von Landau’sche Stiftung, usw.). Junker hatte mehr als einhundert Publikationen verfasst. Die Mehrzahl betrifft seine archäologischen Forschungen in Nubien und Ägypten, die er zwischen 1909 und 1939 alle im Auftrag der (Kaiserlichen) Akademie der Wissenschaften in Wien durchgeführt hatte.

BIBLIOGRAFIE

Abu Bakr, Abdul Moniem [=Abu Bakr, ‘Abd el-Mon’im] (1962): Hermann Junker, ein bedeutender Archäologe. In: Arab Bulletin 1: 29—32

Anonymus (1957/58): Festschrift zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Hermann Junker. 2 Bde (=Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Abt. Kairo Bd. 15 und 16). Wiesbaden: Harrassowitz

Bierbrier, Morris L. (1995, 3rd revised ed.; 11951, Hg. Warren R. Dawson/Eric P. Uphill): Who was who in Egyptology. London: Egypt Exploration Society

Duda, Herbert W., Hg. (1957): Festschrift Hermann Junker: Zum 80. Geburtstag gewidmet von seinen Freunden und Schülern, zusammengestellt von Gertrud Thausing (=Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes, Bd. 54)

Grohmann, Adolf (1963): Nachruf auf Hermann Junker. In: Almanach der Österreichischen Akademie der Wissenschaften: 329—355

Gütl, Clemens (2007): Hermann Junkers Beschäftigung mit nubischen Sprachen und die Expedition zur Erforschung des Kenzi-Dongolawi im Winter 1911. In: Egypt and Austria III. The Danube Monarchy and the Orient (=Proceedings of the Prague Symposium September 11th to 14th, 2006). Eds. Johann Holaubek, Johanna/Hana Navrátilová/Wolf B. Oerter. Prague: Set Out: 79—90

Gütl, Clemens (2008): Katholische Missionare aus der Donaumonarchie und ihre Beiträge zur Kenntnis Nilo-Saharanischer Sprachen aus dem Sudan. In: Egypt and Austria IV. The Crossroads (=Proceedings of the Brno Symposium September 25th to 27th, 2007). Eds. Johanna Holaubek/Hana Navrátilová/Wolf B. Oerter. Prague: Set Out: 161—173

Jánosi, Peter (1997): Österreich vor den Pyramiden. Die Grabungen Hermann Junkers im Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (=Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 648; =Veröffentlichungen der Ägyptischen Kommission Bd. 3). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Jungraithmayr, Herrmann/Möhlig, Wilhelm J. G., Hg. (1983): Hermann Junker. In: Lexikon der Afrikanistik. Afrikanische Sprachen und ihre Erforschung. Hg. Herrmann Jungraithmayr/Wilhelm J. G. Möhlig. Berlin: Reimer: 52

Junker, Hermann (1963): Leben und Werk in Selbstdarstellung (=Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 242/5). Wien: Hermann Böhlaus Nfg. [verfasst ca. 1953]

Junker, Hermann: siehe Werkeverzeichnis

Meister, Richard (1963): Vorwort und Nachwort zur Autobiographie [von Hermann Junker]. In: Junker, Hermann: Leben und Werk in Selbstdarstellung (= Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 242/5). Wien: Hermann Böhlaus Nfg.: 5, 49—50

Morenz, S. (1962): Nachruf auf Hermann Junker. In: Basler Nachrichten Nr. 19 (13./14. Januar)

Rouchdy, Aleya (1991): Nubians and the Nubian Language in Contemporary Egypt. A Case of Cultural and Linguistic Contact. Leiden, etc.: E. J. Brill

Seccia, Giovanni (2001): La missione cattolica in Sudan vista e vissuta da protagonisti ed osservatori tirolesi (1858—1862) (=Diplomarbeit aus Theologie an der Univ. Innsbruck 1999). Roma: Missionari Comboniani

Sommerauer, Erich (1993): Die Afrikanistik in Österreich, 1824—1992 (von Hans G. Mukarovsky nach einer Vorlesung im WS 1990/91 überarbeitet, erweitert und herausgegeben). In: Journal für Entwicklungspolitik 9/1: 87—103

Stangl, Burkhard (2000): Ethnologie im Ohr. Die Wirkungsgeschichte des Phonographen. Wien: WUV-Universitätsverlag

Thausing, Gertrud (1962): Nachruf auf Hermann Junker. In: Österreichische Hochschulzeitung 14/3 (01.02.1962): 3

Winter, Erich (1957): Hermann Junker. Verzeichnis seiner Schriften. In: Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes 54: 7—15

Winter, Erich (1962): Hermann Junker zum Gedenken. In: Forschungen und Fortschritte 36/9: 283—285

Zach, Michael (1985): Österreicher im Sudan von 1820 bis 1914 (=Veröffentlichungen der Institute für Afrikanistik und Ägyptologie Bd. 34; Beiträge zur Afrikanistik Bd. 24). Wien: Afro-Pub

EMAILS UND TELEFONGESPRÄCHE

Jakobi, Angelika; Bayreuth (17.07.2006): eMail an Clemens Gütl

Winter, Erich; Gusterath (1.10.2006): eMail an Clemens Gütl

ARCHIVMATERIAL BZW. UNVERÖFFENTLICHTE QUELLEN

Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften: a) Personalakt "Junker", Mappen 1—2; b) Akten der Ägyptologischen Kommission

Archiv der Universität Wien: Personalakt "Junker, Hermann", Faszikel 2123, Schachtel 105

Bibliothek Forteguerri, Pistoia: Carradori da Pistoia, Arcangelo (1650): Dizionario turco-italiano e italiano-nubiano (Manuskript)

Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften: Aufnahmen Ph 1955—1958, Ph 1960—1967 und Ph 1970 und Protokolle zu den Aufnahmen

WERKEVERZEICHNIS HERMANN JUNKER

Hieroglyphen können im folgenden Werkverzeichnis nicht dargestellt werden. In der pdf-Datei sind alle Hieroglyphen ausgewiesen.

Junker, Hermann/Schubart, Wilhelm (1902): Ein griechisch-koptisches Kirchengebet. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 40: 1—31

Junker, Hermann (1903): Über das Schriftsystem im Tempel der Hathor von Dendera (=phil. Dissertation an der Univ. Berlin). Berlin: Schaefer

Junker, Hermann (1905): Sprachliche Verschiedenheiten in den Inschriften von Dendera. In: Sitzungsberichte der königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften 29: 782—805

Junker, Hermann (1906a): Beispiel einer Textentlehnung in Dendera. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 43: 127—128

Junker, Hermann (1906b): Die neuentdeckten christlichen Handschriften in mittelnubischer Sprache. In: Oriens Christianus 6: 437—442

Junker, Hermann (1906c): Eine sa’îdische Rezension des Engelshymnus. In: Oriens Christianus 6: 442—446

Junker, Hermann (1906d): Grammatik der Dendera-Texte. Leipzig: Hinrichs

Junker, Hermann (1906e): Koptische Poesie des 10. Jahrhunderts. In: Oriens Christianus 6: 319—411

Junker, Hermann (1906f): Poesie aus der Spätzeit. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 43: 101—127

Junker, Hermann (1906g): = In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 43: 160—161

Junker, Hermann (1908a): Eine neue Bezeichnung des Pronomen absolutum im Ägyptischen. In: Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes 22: 175—179

Junker, Hermann (1908b): Koptische Poesie des 10. Jahrhunderts, 1. Teil. Berlin: Curtius

Junker, Hermann/Schäfer, Heinrich (1910a): Bericht über die von der Königlichen Akademie der Wissenschaften in den Wintern 1908/09 und 1909/10 nach Nubien entsendete Expedition. In: Sitzungsberichte der königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse: 579—590

Junker, Hermann (1910b): Die Stundenwachen in den Osirismysterien nach den Inschriften von Dendera, Edfu und Philae (=Denkschriften der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 54). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1910c): Übersicht über die Ausgrabungskampagne 1910, mit einem Nachtrag "Die älteste ägyptische Königstitulatur". In: Anzeiger der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 47: 106—108, 127—128

Junker, Hermann (1911a): Der Auszug der Hathor-Tefnut aus Nubien. In: Abhandlungen der königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 1911/3: 1—89

Junker, Hermann (1911b): Die Schlacht- und Brandopfer und ihre Symbolik im Tempelkult der Spätzeit. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 48: 69—77

Junker, Hermann (1911c): Die sechs Teile des Horusauges und der "sechste Tag". In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 48: 101—106

Junker, Hermann (1911d): Koptische Poesie des 10. Jahrhunderts, 2. Teil. Berlin: Curtius

Junker, Hermann (1911e): Vorläufiger Bericht über die Ergebnisse der Grabungen der Ägyptischen Expedition im Winter 1910—1911 (in Nubien). In: Anzeiger der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 48: 159—164

Junker, Hermann (1912a): Bericht über die Grabungen der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien auf dem Friedhof in Turah, Winter 1909/10. Mit einem Kapitel von D. E. Derry (=Denkschriften der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 56/1). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1912b): Der Bericht Strabos über den heiligen Falken von Philae im Lichte der ägyptischen Quellen. In: Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes 26: 42—62

o. Verf. [Junker, Hermann] (1912c): Die Grabung auf dem Mastabafeld von Gizeh. Vorläufiger Bericht über die Grabungen der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften bei den Pyramiden von Gizeh vom 22. Januar bis 7. April 1912. In: Anzeiger der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 49: 86—101

o. Verf. [Junker, Hermann] (1912d): Vorläufiger Bericht über die Sprachenexpedition nach Nubien im Winter 1911. In: Anzeiger der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 49: 101—118

Junker, Hermann (1913a): Das Götterdekret über das Abaton (=Denkschriften der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 56/4). Wien: Hölder

Junker, Hermann/Czermak, Wilhelm (1913b): Kordofan-Texte im Dialekt von Gebel Dair (=Sitzungsberichte der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 174/3). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1913c): Vorbericht über die zweite Grabung bei den Pyramiden von Gizeh vom 16. Dezember 1912 bis 24. März 1913. In: Anzeiger der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 50: 152—189

Junker, Hermann (1914a): The Austrian excavations, 1914 — Excavations of the Vienna Imperial Academy of Sciences at the pyramids of Giza. In: The Journal of Egyptian Archaeology 1: 250—253

Junker, Hermann (1914b): Vorbericht über die dritte Grabung bei den Pyramiden von Gizeh vom 3. Januar bis 23. April 1914. In: Anzeiger der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 51: 140—184

Junker, Hermann (1917a): Gaston Camille Maspero (Nachruf). In: Almanach der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften 67: 476—481

Junker, Hermann (1917b): Die Onurislegende (=Denkschriften der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 59/1—2). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1919): Bericht über die Grabungen der Akademie der Wissenschaften in Wien auf den Friedhöfen von El-Kubanieh-Süd, Winter 1910—1911 (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 62/3). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1920a): Bericht über die Grabungen der Akademie der Wissenschaften in Wien auf den Friedhöfen von El-Kubanieh-Nord, Winter 1910—1911 (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 64/3). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1920b): Das erste Auftreten der Neger in der Geschichte. Vortrag, gehalten am 30. Mai 1920 bei der Jahressitzung der Akademie der Wissenschaften in Wien. Wien: Österreichische Staatsdruckerei

Junker, Hermann (1920c): Leo Reinisch (Nachruf). In: Almanach der Akademie der Wissenschaften in Wien 70: 206—220

Junker, Hermann (1921a): Der nubische Ursprung der sogenannten Tell el-Yahudiye-Vasen (= Sitzungsberichte der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 198/3). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1921b): Papyrus Lonsdorfer I — Ein Ehepakt aus der Zeit des Nektanebos (=Sitzungsberichte der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 197/2). Wien: Hölder

Junker, Hermann/Schäfer, Heinrich (1921c): Nubische Texte im Kenzi-Dialekt, Bd.1 (=Schriften der Sprachenkommission der Akademie der Wissenschaften in Wien Bd. 8). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1921d): The first appearance of the negroes in history. In: The Journal of Egyptian Archaeology 7: 121—132

Junker, Hermann (1922): Das Kloster am Isisberg. Bericht über die Grabungen der Akademie der Wissenschaften in Wien bei El-Kubanieh, Winter 1910—1911, 3. Teil (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 66/1). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1923): Die Mysterien des Osiris. In: Internationale Woche für Religions-Ethnologie, III. Tagung (Tilburg 6.—14.09.1922): 414—426

Junker, Hermann (1924): Schenkung von Weingärten an die Isis von Philae unter Marc Aurel. In: Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes 31: 53—81

Junker, Hermann (1925a): Bericht über die ägyptische Expedition im Frühjahr 1925. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 62: 147—157

Junker, Hermann (1925b): Die christlichen Grabsteine Nubiens. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 60: 111—148

Junker, Hermann (1925c): Die Kultkammer des Prinzen Kanjnjswt im Wiener Kunsthistorischen Museum. Wien: Kunsthistorisches Museum [weitere Auflagen 1928, 1931, 1955]

Junker, Hermann (1925d): Ermenne. Bericht über die Grabungen der Akademie der Wissenschaften in Wien auf den Friedhöfen von Ermenne (Nubien) im Winter 1911/12 (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 67/1. Wien: Hölder

Junker, Hermann (1926a): Die Osirisreligion und der Erlösungsgedanke bei den Ägyptern. In: Internationale Woche für Religions-Ethnologie, IV. Tagung (Mailand, 17.—25.09.1925): 276—290

Junker, Hermann (1926b): Toschke, Bericht über die Grabungen der Akademie der Wissenschaften in Wien auf dem Friedhof von Toschke (Nubien) im Winter 1911/12 (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 68/1). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1926c): Vorläufiger Bericht über die vierte Grabung bei den Pyramiden von Gizeh vom 4. Januar bis 9. April 1926. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 63: 63—120

Junker, Hermann (1927a): Henri Edouard Naville (Nachruf). In: Almanach der Akademie der Wissenschaften in Wien 77: 308—311

Junker, Hermann (1927b): Vorläufiger Bericht über die fünfte Grabung der Akademie bei den Pyramiden von Gizeh vom 3. Januar bis 21. März 1927. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 64: 94—160

Junker, Hermann (1928a): Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien nach dem Westdelta entsendete Expedition (20. Dezember 1927 bis 25. Februar 1928) (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 68/3). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1928b): Die Entwicklung der vorgeschichtlichen Kultur in Ägypten. In: Festschrift für Pater Wilhelm Schmidt, Hg. Wilhelm Koppers. St. Gabriel: Anthropos: 865—896

Junker, Hermann (1928c): Die Stele des Hofarztes Irj. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 63: 53—70

Junker, Hermann (1928d): Von der ägyptischen Baukunst des Alten Reiches. Zwei Vorträge: 1. Die Stilwandlungen während es Alten Reiches, 2. Die Entwicklung der Mastaba auf dem Friedhof von Gizeh. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 63: 1—13

Junker, Hermann (1928e): Vorläufiger Bericht über die sechste Grabung der Akademie der Wissenschaften bei den Pyramiden von Gizeh vom 26. Februar bis 28. April 1928. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 65: 148—196

Holey, Karl/Junker, Hermann (1929a): Gîza I. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. 1. Die Mastabas der IV. Dynastie auf dem Westfriedhof (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 69/1). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1929b): Vorläufiger Bericht über die Grabung der Akademie auf der neolithischen Siedlung von Merimde-Benisalâme (Westdelta), 1. bis 30. März 1929. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 66: 156—249

Junker, Hermann (1929c): Vorläufiger Bericht über die siebente Grabung bei den Pyramiden von Gîza. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 66: 72—150

Junker, Hermann/Eilman, Richard/Schott, Siegfried/Stier, Hans E. (1930a): Bericht über die vom Deutschen Institut für ägyptische Altertumskunde nach dem Ostdelta-Rand unternommene Erkundungsfahrt. In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo 1: 3—37

Junker, Hermann (1930b): Vorläufiger Bericht über die zweite Grabung der Akademie auf der vorgeschichtlichen Siedlung Merimde-Benisalâme vom 7. Februar bis 8. April 1930. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 67: 21—83

Junker, Hermann (1930c): Wissenschaftliche Unternehmungen in Ägypten und Nubien 1929/30. In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo 1: 158—163

Junker, Hermann (1931a): Ein Doppelhymnus aus Kom Ombo. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 67: 51—55

Junker, Hermann (1931b): The offering room of Prince Kaninisut (English Edition). Wien: Kunsthistorisches Museum

Junker, Hermann (1932a): Bemerkungen zur Kerma-Kunst. In: Studies presented to Francis L. Griffith, Hg. Egypt Exploration Society. London: Milford: 297—303

Junker, Hermann (1932b): Bericht über eine Erkundungsfahrt in die Libysche Wüste. In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo 3: 115—122

Junker, Hermann (1932c): Die Grabungen der Akademie der Wissenschaften in Wien auf der vorgeschichtlichen Siedlung Merimde-Benisalâme. In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo 3: 168—169

Junker, Hermann (1932d): Die Grabungen der Universität Kairo auf dem Pyramidenfeld von Gîza. In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo 3: 155—161

Junker, Hermann (1932e): Die Grabungen des Museums der Universität Pennsylvania Philadelphia bei Medûm. In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo 3: 165—167

Junker, Hermann/Schäfer, Heinrich (1932f): Nubische Texte im Kenzi-Dialekt, Bd. 2 (=Schriften der Sprachenkommission der Akademie der Wissenschaften in Wien Bd. 9). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1932g): Vorbericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien in Verbindung mit dem Egyptiska Museet in Stockholm unternommenen Grabungen auf der neolitischen Siedlung von Merimde-Benisalâme vom 6. November 1931 bis 20. Jänner 1932. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 69: 36—82, 99—100, Tafel 1—8

Junker, Hermann (1932h): Wissenschaftliche Unternehmungen in Ägypten und Nubien 1930/31. In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo 2: 141—143, 147—149

Junker, Hermann (1933a): Die Ägypter. In: Junker, Hermann/Delaporte, Louis (1933): Die Völker des Antiken Orients (=Geschichte der führenden Völker Bd. 3). Freibau im Breisgau: Herder: 1—174

Junker, Hermann (1933b): Vorläufiger Bericht über die von der Akademie in Verbindung mit dem Egyptiska Museet in Stockholm unternommenen Grabungen auf der neolithischen Siedlung von Merimde-Benisalâme vom 2. Jänner bis 20. Februar 1933. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 70: 54—97

Junker, Hermann (1934a): Francis Llewellyn Griffith (Nachruf). In: Almanach der Akademie der Wissenschaften in Wien 84: 296—302

Junker, Hermann, Verf./Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse, Hg. (1934b): Gîza II, Die Mastabas der beginnenden V. Dynastie auf dem Westfriedhof. Wien: Hölder

Junker, Hermann (1934c): Vorbericht über die fünfte von der Akademie der Wissenschaften in Wien und dem Egyptiska Museet in Stockholm unternommene Grabung auf der neolitischen Siedlung Merimde-Benisalâme vom 13. Februar bis 26. März 1934. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 71: 118—132

Junker, Hermann (1938a): Adolf Erman (Nachruf). In: Almanach der Akademie der Wissenschaften in Wien 88: 356—359

Junker, Hermann, Verf./Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse, Hg. (1938b): Gîza III, Die Mastabas der vorgeschrittenen V. Dynastie auf dem Westfriedhof. Wien: Hölder

Junker, Hermann (1938c): Zwei Scheinrollsiegel aus dem Alten Reich. In: Mélanges Maspero. Cairo: Institut Francais d’Archéologie Orientale: 267—277

Junker, Hermann (1939): PHrnfr. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 75: 63—84

Junker, Hermann (1940a): Der Tanz der Mww und das Butische Begräbnis im Alten Reich. In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo 9: 1—39

Junker, Hermann (1940b): Die Götterlehre von Memphis (Schabaka-Inschrift). In: Abhandlungen der Preußischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 23

Junker, Hermann (1940c): Gîza IV. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. IV. Die Mastaba des KAjmanx (Kai-em-anch) (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 71/1). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1940d): Vorbericht über die siebente Grabung der Akademie der Wissenschaften in Wien auf der vorgeschichtlichen Siedlung Merimde-Benisalâme vom 25. Januar bis 4. April 1939. In: Anzeiger der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse 77: 3—17

Junker, Hermann (1941a): Die politische Lehre von Memphis. In: Abhandlungen der Preußischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 1941/6: 1—77

Junker, Hermann (1941b): Gîza V. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. V. Die Mastaba des Cnb (Seneb) und die umliegenden Gräber (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 71/2). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1941c): "Handlung" als Präfix in Zusammensetzungen. In: Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde 77: 3—7

Junker, Hermann (1942a): Das Brandopfer im Totenkult. In: Miscellanea Gregoriana. Raccolta di scritti, publicati nel I centenario della fondazione del Pont. Museo Egizio (1839—1939), Hg. Museo Egizio. Rom: Poliglotta Vaticana: 109, 117

Junker, Hermann (1942b): Der sehende und der blinde Gott. In: Sitzungsberichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Abteilung 1942/7: 1—93

Junker, Hermann (1943a): Gîza VI. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. VI. Die Mastabas des Nfr (Nefer), Qdfjj (Kedfi), KAHjf (Kahjef) und die westlich anschließenden Grabanlagen (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 72/1). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1943b): Zu einigen Reden und Rufen auf Grabbildern des Alten Reiches (=Sitzungsberichte der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 221/5. Wien: Hölder

Junker, Hermann (1944a): Deutsche Grabungen in Ägypten in Vergangenheit und Zukunft. In: Der Orient in deutscher Forschung. Vorträge der Berliner Orientalistentagung im Herbst 1942, Hg. Hans H. Schaeder. Leipzig: Harrassowitz: 82—93

Junker, Hermann (1944b): Gîza VII. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. VII. Der Ostabschnitt des Westfriedhofs, Erster Teil (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 72/3). Wien: Hölder

Junker, Hermann (1947a): Gîza VIII. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. VIII. Der Ostabschnitt des Westfriedhofs, Zweiter Teil (=Denkschriften der Akademie der Wissenschaften in Wien, philosophisch-historische Klasse Bd. 73/1). Wien: Rohrer

Junker, Hermann (1947b): Zu dem Idealbild des menschlichen Körpers in der Kunst des Alten Reiches. Vortrag, gehalten am 26.06.1947. In: Anzeiger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 84: 171—181

Junker, Hermann (1948) Die Lösung im "Streit des Lebensmüden mit seiner Seele". Vortrag, gehalten am 23.06.1948. In: Anzeiger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 85: 219—227

Junker, Hermann (1949a): Pyramidenzeit. Das Wesen der Altägyptischen Religion. Einsiedeln: Benziger

Junker, Hermann (1949b): Zu den Titeln des In: Annales du Service des Antiquités de l’Egypte 49: 207—215

Junker, Hermann (1949c): Zu der Frage der Rassen und Reiche in der Urzeit Ägyptens. Vortrag, gehalten am 28.10.1949. In: Anzeiger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 86: 485—493

Junker, Hermann (1950a): Das lebenswahre Bildnis in der Rundplastik des Alten Reiches. Vortrag, gehalten am 11.10.1950. In: Anzeiger der der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 87: 401—406

Junker, Hermann (1950b): Gîza IX. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. IX. Das Mittelfeld des Westfriedhofs (=Denkschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 73/2): Wien: Rohrer

Junker, Hermann (1951b): Die Religion der Ägypter. In: Christus und die Religionen der Erde. Handbuch der Religionen, Bd. 2, Hg. Franz Koenig. Wien: Herder: 565—606

Junker, Hermann (1951c): Gîza X. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. X. Der Friedhof südlich der Cheopspyramide, Westteil (=Denkschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 74/1). Wien: Rohrer

Junker, Hermann (1952): Bedeutung und Symbolik der steinernen Becken in den Gräbern des Alten Reiches. In: Archiv Orientální XX (=Festschrift für Franz Lexa): 185—189

Junker, Hermann (1953a): Gîza XI. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. XI. Der Friedhof südlich der Cheopspyramide, Ostteil (=Denkschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 74/2). Wien: Rohrer

Junker, Hermann (1953b): Mutter und Sohn auf einem Relief des frühen Alten Reiches. Vortrag, gehalten am 10.06.1953. In: Anzeiger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 90: 171—175

Junker, Hermann (1953c): Wilhelm Czermak (Nachruf). In: Almanach der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 103: 296—301

Junker, Hermann (1954): "Der Lebendige" als Gottesbeiname im Alten Reich. In: Anzeiger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 91: 169—191

Junker, Hermann (1955a): Die Feinde auf dem Sockel der Chasechem-Statuen und die Darstellung von geopferten Tieren. In: Ägyptologische Studien 29 (=Festschrift für Hermann Grapow): 162—175

Junker, Hermann (1955b): Ein neuer Nachweis des Weisen +dfHr. In: Studi in memoria di Ippolito Rosellini, nel primo centenario della morte, Bd. 2. Hg. Università degli studi di pisa. Pisa: Industrie Grafiche v. Lischi e Figli: 131—140

Junker, Hermann (1955c): Gîza XII. Bericht über die von der Akademie der Wissenschaften in Wien auf gemeinsame Kosten mit Dr. Wilhelm Pelizaeus unternommenen Grabungen auf dem Friedhof des Alten Reiches bei den Pyramiden von Gîza. Bd. XII. Schlussband mit Zusammenfassungen und Gesamtverzeichnissen von Band I—XII (=Denkschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 75/2). Wien: Rohrer

Junker, Hermann (1956a): Der Maler Irj. In: Anzeiger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 93: 59—79

Junker, Hermann (1956b): Die Hieroglyphen für "Erz" und "Erzarbeiter". In: Mitteilungen des Deutschen Instituts für Ägyptische Altertumskunde in Kairo 14: 89—103

Junker, Hermann/Winter, Erich (1956c): Lexikonbeiträge zu: Amonshymnen, Echnaton, Isis, Königsgräber (ägyptische), Totenbuch, Totengericht, Weisheitsliteratur (ägyptische), Weltschöpfung. In: Religionswissenschaftliches Wörterbuch. Die Grundbegriffe, Hg. Fritz König. Wien: Herder

Junker, Hermann (1957a): Ein Preis der Isis aus den Tempeln von Philä und Kalâbša. In: Anzeiger der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse 94: 267—276

Junker, Hermann (1957b): Heinrich Schäfer (Nachruf). In: Almanach der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 107: 357—362

Junker, Hermann (1957c): Weta und das Lederkunsthandwerk im Alten Reich (=Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 231/1). Wien: Rohrer

Junker, Hermann (1958): Der große Pylon des Tempels der Isis von Philä (=Denkschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. Philä 1). Wien: Rohrer

Junker, Hermann (1959a): Die gesellschaftliche Stellung der ägyptischen Künstler im Alten Reich (=Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 233/1). Wien: Rohrer

Junker, Hermann (1959b): Vorschriften für den Tempelkult in Philä. In: Oriens antiquus, Hg. Pontificio Instituto Biblico (=Studia Biblica et Orientalia Bd. 3, =Analecta Biblica Bd. 12). Roma: Pontificio Instituto Biblico: 151—160

Junker, Hermann (1961): Die Geisteshaltung der Ägypter in der Frühzeit (=Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 237/1). Wien: Hermann Böhlaus Nfg.

POSTHUM VERÖFFENTLICHT

Junker, Hermann (1963): Leben und Werk in Selbstdarstellung (=Sitzungsberichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. 242/5). Wien: Hermann Böhlaus Nfg. [verfasst ca. 1953]

Junker, Hermann/Winter, Erich (1965): Das Geburtshaus des Tempels der Isis in Philä (=Denkschriften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse Bd. Philä 2). Wien: Hermann Böhlaus Nfg.

Junker, Hermann/Schäfer, Heinrich (1975): Berliner Photos der Preußischen Expedition 1908—1910 nach Nubien (=Ägyptologisches Microfiche-Archiv Bd. 3). Wiesbaden: Harrassowitz

UNVERÖFFENTLICHT

Junker, Hermann: Die Tulpenbecher von Tasa [1963 zur Drucklegung in den Sitzungsberichten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse, angenommen; Anm.: bis 1968 nicht erschienen; später(?)]

verfasst von Clemens Gütl

* letzte Änderung: 06.02.2010

zu zitieren nach: Gütl, Clemens (2010): Hermann Junker.

Verfügbar unter http://www.afrikanistik.at/pdf/personen/junker_hermann.pdf

* = bearbeitete Fassung des Beitrages: Gütl, Clemens (2008): Junker, Hermann, 1877—1962. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Band XXIX. Nordhausen: Verlag Traugott Bautz: 732—743. Wiederveröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlages Traugott Bautz

 

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